Große Macke: Dioxin-Kontamination muss spürbare juristische Konsequenzen haben – Verbraucherschutz ist nicht teilbar

07.01.2011 | Aktuelles

Makolla

Spürbare juristische Konsequenzen für die Verursacher der Dioxin-Kontamination von Futtermitteln hat der agrarpolitische Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Clemens Große Macke, heute gefordert. „Es ist nicht hinnehmbar, dass durch die offensichtlich kriminellen Gedanken einiger Weniger eine ganze Branche und schließlich ein ganzes Land in Verruf zu geraten drohen. Niedersachsen ist Agrarland Nummer eins in Deutschland – seine Produkte und vor allem die Menschen, die diese erzeugen, genießen bei den Verbrauchern ein hohes Vertrauen.“
 

 

Große Macke sprach sich für eine zügige und transparente Aufklärung der Dioxin-Funde aus. „Ross und Reiter müssen benannt werden. Außerdem sollten wir uns intensiv Gedanken darüber machen, wie sich solche Fälle zukünftig vermeiden lassen. Verunsicherte Verbraucher und finanziell geschädigte Betriebe aus Landwirtschaft und Futtermittelproduktion dürfen nicht zum neuen Aushängeschild der Agrarbranche werden.“   
 
In Richtung der Oppositionsfraktionen sagte Große Macke: „Es geht in dieser Sache in erster Linie um Verbraucherschutz – und der ist nicht teilbar. Wer sich ausschließlich im parteipolitischen Kleinklein ergeht, hat den Ernst der Lage nicht verstanden.“ Der Agrarpolitiker erinnerte in diesem Zusammenhang auch an Dioxin-Funde in Bio-Fleisch im vergangenen Jahr: „Gemessen an ihrer damaligen Zurückhaltung, könnte man meinen, die Grünen hätten das Thema Verbraucherschutz jetzt, wo es um konventionelle Nahrungsmittel geht, neu entdeckt.“

Quelle: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag