Neuer Kreisvorstand für die CDU-Oldenburg Stadt gewählt

26.04.2013 | Aktuelles

Makolla

Auf dem Kreisparteitag der CDU-Oldenburg Stadt am 25. April 2013 haben die anwesenden CDU-Mitglieder den Kreisvorsitzenden Olaf Klaukien mit 86,9% im Amt für die kommenden zwei Jahre bestätigt. Gleichzeitig stammt nun ein Drittel des Kreisvorstands aus dem Bereich der Jungen Union, womit die CDU ein aktives Zeichen für die Einbindung der jungen Generation in die politische Arbeit setzt. Im Verlauf des Abends wurden des weiteren Anträge zu den Themen Wagenburg, Landstromversorgung im Oldenburger Hafen und Lärmbelastung auf den Weg gebracht. 
Rückblick
Der Kreisvorsitzende Olaf Klaukien sprach in seinem Rechenschaftsbericht klar und deutlich die Herausforderungen an, welche sich die CDU in der Stadt Oldenburg zu stellen hat. Mit den Ergebnissen der vergangenen Landtagswahl kann und will man nicht zufrieden sein. Der bisherige Vorstand hat die Probleme analysiert und erste Ideen für die Zukunft erarbeitet, welche es nun gilt gemeinsam mit allen Mitgliedern der CDU zu diskutieren und in die Tat umzusetzen. Dazu zählt ebenso, dass die CDU ihre vorhandenen Erfolge besser nach innen und außen darstellen muss. Die CDU ist Mehrheitsbeschaffer im Rat für viele zukunftsweisende Themenbereiche, wie die Photovoltaik-Anlage auf dem Fliegerhorst oder die Windenergieanlagen am Bornhorster See und bringt so unsere Stadt voran.
 
Ausblick
Nach der Entlastung des alten Vorstands leitete der ehemalige Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Klarmann die Wahlen des neuen Vorstands.Bestätigt wurden die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden in ihrem Amt: Petra Averbeck (56 Stimmen), Michael Eggers (50 Stimmen) und Heinz Schnake (39). Knapp unterlag dabei der ebenfalls kandidierende Dr. Hergen Frerichs mit 36 Stimmen. Im Amt als Schatzmeisterin wurde Ingrid Stange bestätigt, ebenso führt Stefan Menke das Amt des Schriftführers weiter.Darüber hinaus stand der Wahlabend jedoch im Zeichen vieler neuer Gesichter. Phillip Herrnberger verlässt nach vier erfolgreichen Jahren als Pressesprecher den Vorstand um den Fokus auf sein Berufsleben zu setzen. Olaf Klaukien und die anwesenden Mitglieder bedankten sich für seine hervorragenden Leistungen.Als neuer Pressesprecher wurde Daniel Kaszanics in den geschäftsführenden Vorstand gewählt,welcher bereits im Rahmen der Landtagswahl die Medienarbeit unterstützt hat.

Bei den Beisitzern wurden neben den bisherigen Mitgliedern Beate Morawietz, Holger Grond und Klaus Raschke fünf neue Mitglieder in den Kreisvorstand gewählt. David Eisenhauer, Dr. Hergen Frerichs, Sabine Haaker, Tim Harders und Annette Maus werden nun in dem Gremium mitwirken. Hervorzuheben ist die Verjüngung im neugewählten Gremium. Mit fünf Personen stellen David Eisenhower, Tim Harders, Daniel Kaszanics, Annette Mauß und Stefan Menke als Mitglieder aus der Jungen Union nun ein Drittel des Kreisvorstands. Stephan Albani und Olaf Klaukien begrüßen diese Veränderungen als ein Zeichen der Erneuerung und Verstärkung der CDU in der Stadt Oldenburg.

Gestaltung
Auf dem Kreisparteitag verabschiedeten die Mitglieder auch erfolgreich drei politische Initiativen.  Die CDU in der Stadt Oldenburg setzt sich nun dafür ein dass beim Ausbau der Hafenanlagen auch eine Landstromversorgung für die liegenden See- und Binnenschiffe geschaffen wird. Neben dem Komfort für die Schiffseigner und die Einnahmen für die Stromentnahme stellt dies einen aktiven Klimaschutzbeitrag dar da derzeit die Schiffe ihre Motoren laufen lassen müssen um die Stromversorgung an Bord zu gewährleisten. Ebenso wurde über die Unterstützung alternativer Lebensformen wie der Oldenburger Wagenburg
diskutiert und entschieden. Es könne nicht sein, das die Steuerzahler hier für Forderungen einer Gemeinschaft aufkommen, welche vom Staat vom in Ruhe gelassen werden möchte. Wenn auch die finanzielle Unterstützung des Umzugs im Interesse der Stadt ist, so soll doch in Zukunft drauf geachtet werden, das, die Bewohner der Wagenburg selbst für die mit ihrer Lebensweise in Verbindung stehenden Kosten aufkommen. Des Weiteren setzt sich die CDU in der Stadt Oldenburg dafür ein, den Schutz vor Lärm als Bundesrecht zu regeln, um so den Kommunen mehr Möglichkeiten und Mittel zu geben, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen und zu verlangen. Olaf Klaukien bedankte sich zum Abschluss für das geleistete Engagement der CDU-Mitglieder und das Vertrauen in den neuen Vorstand. 
Text: Daniel Kaszanics